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Kräutertee lose

Kräutertee umfasst eine große Anzahl abwechslungsreicher Teesorten. Auch wenn jeder Tee natürlich unterschiedlich schmeckt, könnte man die Tees zumindest noch dahingehend kategorisieren, welcher Teil der Pflanze verwendet wurde. Kräutertee kann sowohl reine Teesorten, wie beispielsweise Pfefferminze bezeichnen, als auch sämtliche Teemischungen, in denen mehrere Kräuter und auch Früchte zusammengewürfelt werden. In jedem Fall sind Kräutertees köstliche, aromatische und einzigartige Getränke, die Ihnen den Tag versüßen können. Im untenstehenden Artikel möchten wir Ihnen weiteres Grundwissen über Kräutertee vermitteln. Warum genießen Sie beim Lesen nicht eine wohltuende Tasse des allseits beliebten Klassikers Fenchel-Anis-Kümmel?

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Was ist Kräutertee?

Kräutertee ist, genau wie Früchtetee, per Definition eigentlich gar kein Tee, sondern ein Aufguss oder eine Infusion. Schwarzer Tee, grüner Tee und weißer Tee dürfen tatsächlich Tee genannt werden, weil sie von der Teepflanze oder einer Abart davon stammen und damit bestimmte Herstellungsverfahren einhergehen, die bei Kräuter- und Früchtetee nicht notwendig sind.

Im Gegensatz zu beispielsweise grünem Tee benötigen Kräuter für Kräutertee keine zusätzlichen Arbeitsschritte wie welken, trocknen, etc. Wenn Sie losen Tee bei uns bestellen sind die Zutaten natürlich getrocknet, doch spricht nichts dagegen, sich einige der Kräuter auch einfach selbst frisch zu pflücken und direkt als Tee zuzubereiten. Sie müssen lediglich sprudelnd heißes Wasser drüber gießen, um alle Mikroorganismen abzutöten – schon erhalten Sie ein gesundes, wohlschmeckendes Lebensmittel.

Was kann für Kräutertees verwendet werden?

Es gibt eine Vielzahl heimischer und exotischer Pflanzen, die für den Menschen genießbar sind. Aus beinahe allen davon lässt sich ein wohlschmeckender und oftmals gesundheitsfördernder Tee herstellen. Je nach Belieben lassen sich die unterschiedlichsten Kombinationen herstellen. Häufig versucht man, Teekompositionen zu kreieren, die geschmacklich gut zusammenpassen, doch gerade in der Pflanzenheilkunde werden gerne auch bestimmte Zutaten zusammengeworfen, die ähnliche Heilwirkung versprechen, um einen auf das Problem zugeschnittenen Tee zu erstellen.

Für Kräutertees werden üblicherweise die Blätter, die Blüten, Früchte oder Samen, die Rinde oder die Wurzeln der verschiedenen Pflanzen verwendet, sowohl pur, als auch in den unterschiedlichsten Kombinationen.

Es gibt eine Menge Tees, die hauptsächlich aus Blättern der jeweiligen Pflanze bestehen. Pfefferminze und Nanaminze sind hier bekannte Beispiele, doch auch der Brennnesseltee erfährt heutzutage eine immer größere Beliebtheit. Für viele Tees wird außerdem Zitronengras verwendet, da es, wie der Name andeutet, ein köstliches Zitrusaroma abgibt und dem Tee etwas Spritziges verleiht. Für eine Kostprobe empfehlen wir Ihnen hierfür unseren Lemongrass Tee pur.

Der bekannteste „Blütentee“ ist zweifelsohne Kamillentee. Dieser darf quasi in keiner Hausapotheke fehlen und gehört sowohl lose, als auch in Beuteln zu den gerne gekauften Teesorten. Doch es gibt auch viele andere köstliche und gesunde Tees aus Blüten. Wie wäre es beispielsweise mit einem blumig-aromatischen Rosenblütentee? Dieser sieht nicht nur köstlich aus, sondern er verbreitet gleich noch das frische Aroma eines ganzen Rosenstraußes bei der Zubereitung.

Wie erwähnt, können auch die Früchte oder Samen der verschiedenen Kräuter und Pflanzen verwendet werden. Die Auswahl und geschmackliche Vielfalt sind gigantisch. Hervorragende Beispiele für diese Kategorie sind natürlich Fenchel, Anis und Kümmel. Diese schmecken jede für sich bereits hervorragend, doch sind auch als Kombination weltweit ein bekanntes Hausmittel bei Blähungen und anderen Problemen im Magen-Darm-Trakt. In die gleiche Kategorie fällt beispielsweise auch Pfeffer. Wir haben eine Auswahl verschiedener Tees mit Pfeffer, für alle, die es etwas schärfer mögen.

Zugegebenermaßen wird Rinde seltener in Tees verwendet, einfach weil darin oftmals nicht viele Aromen und wichtige Stoffe enthalten sind. Doch es gibt ein paar bekannte Rinden, die genutzt werden. Erwähnenswert und weithin bekannt ist Zimt. Es gibt unterschiedliche Zimtbaumsorten, welche eher milden (Ceylon) oder herben (Cassia) Zimt produzieren. Hierfür wird die Rinde des Baumes entfernt und zu Tee verarbeitet. Wir haben beide Zimt-Sorten in zahlreichen unserer Tees. Eine Zutat, die erst kürzlich zu großer Beliebtheit gelangte, ist Lapacho. Das ist ein Baum aus Südamerika, dessen Rinde dort bereits seit Ewigkeiten für köstlichen Tee verwendet wird, der ohne Koffein munter macht und gleichzeitig gegen Fiebererkrankungen und Magen-Darm-Problemen wirksam sein soll.

Häufig werden auch Wurzeln für Tee verwendet. Ein bekanntes und beliebtes Beispiel ist Ingwer. Die Ingwerwurzel wird in kleine Stückchen zerhackt und gibt einen würzig-scharfen Tee, dem allerlei immunstärkende Wirkungen nachgesagt werden. Besonders gern wird Ingwer in Kombination mit Zitrone oder Orange getrunken, sowie als Zutat aromatischer Wintertees. Ein Verwandter des Ingwers, das sogenannte Kurkuma, wird ebenfalls als Wurzel verwendet. Kurkuma ist bekannt für die goldene Farbe, die der Tee hat. Wenn Sie dessen einzigartigen Geschmack selbst erleben möchten, empfehlen wir Ihnen unseren köstlichen Kurkuma Sunset.

Ist Kräutertee gesund?

Viele der Kräuter, die zu Tee verarbeitet werden, werden schon seit Jahrhunderten und länger in der traditionellen Medizin als Heilmittel für allerlei Gebrechen verwendet. Die Wirkungsweisen sind hierbei von Zutat zu Zutat unterschiedlich. Manche Teemischungen werden speziell darauf abgemischt, bestimmte Leiden anzugehen und können auf diese Weise auch in der Drogerie oder Apotheke beispielsweise als Blasentee oder Erkältungstee gekauft werden. Auch gibt es viele Entspannungstees oder Tee zum Abnehmen.

Die wichtigsten Bestandteile in Kräutertees (und Tees im Allgemeinen) sind die Pflanzenstoffe, Gerbstoffe, Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und Ätherischen Öle. Während die Pflanzenstoffe sich üblicherweise erst durch das Aufgießen lösen und so zur Wirkung kommen, sind die Vitamine üblicherweise weniger hitzebeständig und nehmen bei großer Hitze schnell ab.

Viele Kräutertees sind gut für die Nerven, können beruhigend auf Körper und Geist wirken und zu besserem Schlaf oder allgemeinem Wohlbefinden verhelfen. Ein großer Vorteil für Teeliebhaber ist außerdem, dass Kräutertees bis auf wenige Ausnahmen wie Guarana, Guayusa und Mate, über kein Koffein verfügen. Somit sind sie ideal für Kinder, Schwangere und alle, die kein Koffein vertragen oder mögen. Wohl bekomm’s.

Liste unserer Tee-Zutaten

Hier finden Sie eine alphabetisch sortierte Liste all unserer Tee-Zutaten. Klicken Sie auf die jeweilige Zutat, um alle Tees angezeigt zu bekommen, welche diese Zutat enthalten. Außerdem bieten wir Ihnen dort weitere Informationen über die jeweilige Tee-Zutat:

Ananas, Anis, Apfel, Baldrian, Basilikum, Rote Beete, Birke, Brennessel, Brombeer, Cassia, Chili, Cistrose, Cranberries, Erdbeer, Färberdistel (Saflor), Fenchel, Frauenmantel, Goji, Mate, Guarana, Haferstroh, Hagebutte, Hanf, Hibiskus, Himbeer, Holunder, Hopfen, Ingwer, Jasmin, Johannisbeere, Kakao, Kamille, Karamell, Kardamom, Kirsche, Kokos, Kombucha, Koriander, Kornblumen, Krokant, Kümmel, Kurkuma, Lapacho, Lavendel, Limette, Lindenblüten (Steinlinde), Malven, Mandarinen, Mandel, Melisse (Zitronenmelisse), Melone, Mistel, Vanille, Zimt, Nelke, Orangen, Oregano, Osmanthus, Papaya, Petersilie, Pfeffer, Pfefferminze, Puffreis, Rhabarber, Ringelblume, Rose, Rosinen, Rosmarin, Salbei, Sanddorn, Schafgarbe, Schoko, Sonnenblumen, Spitzwegerich, Lakritz (Süßholz), Thymian, Weißdorn, Zitrone, Zitronengras (Lemongrass), Zitronenverbene (Lemon Verbene / Zitronenstrauch)